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Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

1. Frage: Ich habe das Gefühl, P3E leert den Akku meines Handies?

Antwort: Am meisten Strom verbraucht das permanente Tracken der Flugposition durch den GPS Navigationsensor. Danach kommt in der Rangordnung die Kommunikation mit dem P3E Server über GSM. Leider lässt sich gerade beim GPS Sensor nicht viel durch andere Programmierung ändern - Strom sparen hängt hier allenfalls mit der geforderten Genauigkeit zusammen. Bei der Kommunikation mit dem Server sind bereits erste Sparmassnahmen vorgesehen. Wir werden diese Thematik weiterhin aufmerksam beobachten und Sparmöglichkeiten nutzen.

Gemäss unseren Beobachtungen reicht ein voller Akku für einen Flug von sicher zwei bis ca. vier Stunden. Es hängt unter anderem von der Temperatur, vom Alter des mobilen Gerätes und von der Häufigkeit der Netzwerkzugriffe ab.

 

2. Frage: Ich habe ein Problem mit dem Passwort. Ich kann mich nicht einloggen.

Gerade auf mobilen Geräten vertippt man sich manchmal hartnäckig beim Eingeben von Passwörtern. Wenn Sie ein einfacheres Passwort setzen möchten, oder falls Sie das Passwort vergessen haben, gehen Sie zur Verwaltung. Dort ist unter anderem ein Link "Passwort vergessen?", der Ihnen erlaubt, ein neues Passwort zu setzen.

Unter Verwaltung können Sie auch persönliche Details anpassen. 

 

3. Frage: Ich fliege meist nahe an der deutschen/französischen/italienischen Grenze. Was kostet das? Muss ich irgendwas beachten?

Antwort: P3E braucht zwar keine Telefonverbindung für die Stimme, aber eine für Daten. Wenn Ihr mobiles Gerät plötzlich auf einen ausländischen Provider wechselt, entstehen Roaminggebühren.

Je nachdem, wie viele Flugzeuge in der Nähe erkannt und dargestellt werden, und ob der P3E Alarm Protection Modus oder das Tracking aktiviert ist, entsteht eine Datenmenge von 0.5 bis 6 MB pro Stunde. Je nach Provider und Abo entstehen daraus Kosten zwischen CHF 0 und z.B. CHF 10 pro Stunde. 

Genauere Angaben sind hier nicht möglich, man muss die Kostenangaben des Telefonproviders mit der möglichen Datenmenge verrechnen. Lesen Sie hier im Artikel "Was kostet P3E im Ausland?" mehr dazu.

 

4. Frage: Das mobile Gerät wird doch recht warm. Ist die Wärme ein Problem?

Antwort: In unseren Versuchen wurde ein Mal ein mobiles Gerät während des Fluges zu warm. Mobile Geräte haben eine Sicherung, durch die sich das Gerät bei Überhitzung deaktiviert. Das Gerät geht nicht kaputt. 

Entscheidend ist die direkte, lang andauernde Sonnenbestrahlung. GPS Tracking und GSM Kommunikation wärmen zwar mit, doch durch eine Montage, mit der das mobile Gerät vorwiegend im Schatten bleibt, tritt in der Regel keine Überhitzung auf.

Aus langfristiger Sicht muss klar erwähnt werden, dass permanente, intensive Wärme die Lebensdauer eines Gerätes eher verkürzt.

 

5. Frage: Gibt es bereits Erfahrungen mit mehreren Flugzeugen in der Luft?

Antwort: Am 8. Juni 2013 war der Flugtag des Flughafens Kägiswil (Fluggruppe Sarnen-Kägiswil, www.motorfliegen.ch). An diesem Tag waren insgesamt neun Accounts aktiv und bisweilen haben fünf Geräte gleichzeitig Positionen gesendet und empfangen. Dabei waren in der Nähe des Flugplatzes manchmal drei Flugzeuge gleichzeitig im Display.  

Es zeigt sich dabei immer wieder, dass eine Dynamik entsteht: man sieht ein Flugzeug im Display und sucht/findet es draussen, man weiss draussen um ein Flugzeug (z.B. weil alle Rundflüge machen) und findet die Bestätigung dazu auf dem Display.

Die Software hat zudem an diesem Tag zuverlässig gearbeitet. Einige konzeptionelle Verbesserungsmöglichkeiten haben sich gezeigt, die derzeit umgesetzt werden (Juli 2013). 

 

6. Frage: Login und Haftungsausschuss sind zu mühsam für im Cockpit, da hat man anderes zu tun. Müssen die sein?

Antwort: Schon früh in der Entwicklung von P3E haben wir begriffen, dass man im Cockpit eher keine Zeit hat, das Handy zu bedienen - insbesondere nicht während des Fluges. P3E muss so gemacht sein, dass man auf das Display schauen kann und nichts klicken oder schreiben muss. 

Aus diesem Grund ist die Bedienung eher so gedacht, dass man im Hangar einloggt, auf die Flugseite mit dem dunklen Hintergrund geht und nachher das so eingeloggte Gerät im Cockpit montiert. Die App ist entsprechend programmiert. Wenn man eingeloggt und im Flugbild mit dem dunklen Hintergrund ist, kann man die App nach Belieben in den Hintergrund schicken und wieder in den Vordergrund holen oder das Gerät ein- und ausschalten. Man wird in diesem Fall immer wieder direkt zum Flugbild durchgestellt.  

Im aktuellen Stand (Version 1.3, 10.7.13) kann man die App 5 Minuten im Hintergrundmodus lassen, bevor man automatisch ausgeloggt wird. Oft wollen PilotInnen sowieso intuitiv noch im Hangar mit dem 20m-50m-Distanzmodus probieren, ob die Software läuft.  

Generell liegen zu Login und Haftungsausschuss die Problemszenarien auf der Hand (Softwareangriffe, Schadenersatzforderungen durch unangemessene Bedienung). Bis auf weiteres wollen wir, dass jede Pilotin und jeder Pilot immer wieder offen daran erinnert wird, dass P3E nur eine Zusatzinformation ist. Deshalb wird weiterhin dazu aufgefordert, den Haftungsausschluss zu akzeptieren. Die geschlossene Community ist eine Basismassnahme gegen Softwareangriffe. 

 

7. Bemerkung: Warum bloss können Hersteller mobiler Geräte nicht Displays verwenden, welche bei Tageslicht und bei Sonneneinstrahlung noch gut lesbar sind?

Antwort: Geräte wie zum Beispiel die XL Systeme oder der Kindle Reader sind durch viel Forschungsarbeit für einen Zweck spezialisiert worden. Hier ein paar Details als Beispiel: 

http://www.pcp.ch/product-1a16823443.htm?parnr=12833299&gclid=CL7hzeDm97kCFUlZ3godqVkA4g 

Hinter Begriffen aus der Display-Technologie wie z.B. "Transflektiv" oder - im Fall von Kindle - "Papier white" steht doch einige Physik, Nanotechnologie und aufwändiges Pröbeln seitens des Herstellers. Hersteller von mobilen Geräten sind universellen Anforderungen ausgesetzt. Das mobile Gerät darf nichts kosten, es soll möglichst leicht sein, der Stromverbrauch soll minimal sein und man soll das Gerät im Winter auch mit Handschuhen bedienen können - und so weiter. So ist absehbar, dass es viele mobile Geräte mit einem eher minderwertigen Display geben wird. Es gibt auch völlig unterschiedliche technologische Paradigmen, wie Displays überhaupt funktionieren.

Es gibt jedoch immer wieder Geräte mit einem besonders guten Display. Hier schreibt jemand von seinen Erfahrungen:

http://www.xcsoar.org/hardware/ 

Vielleicht finden Sie noch weitere solche Hinweise?

In der App P3E kann immerhin die Hintergrundfarbe von Schwarz auf Grau umgestellt werden (Kontrastreduktion). Dies hilft dann, wenn durch starke Sonneneinstrahlung intensive Spiegelbilder stören. 




Diskussionspunkte

  • Das Display: In der App P3E kann die Hintergrundfarbe von Schwarz auf Grau umgestellt werden (Kontrastreduktion). Dies hilft dann, wenn durch starke Sonneneinstrahlung intensive Spiegelbilder stören.
  • Zu Akku und Montage benötigen wir weitere Erfahrungen. Dieser Punkt hängt mit der Kombination anderer Apps zusammen sowie mit der Möglichkeit eines Stromanschlusses. Benötigt wird konkret ein solcher Adapter: http://www.conrad.ch/ce/de/product/878345/DIGITUS-USB-Lade-Adapter-fuer-Auto-in-12V-24V-out-5V1A 
    Ferner kann konkret ein solcher Halter hilfreich sein: http://www.navigations-zubehoer.ch/passivhalter/pda-handyhalter-f-auto-lkw-univeral-passend-f.php  
  • Zu "Betrieb im Cockpit": Oft hören wir, dass man im Cockpit "keine Zeit für Apps" hat. Das finden wir grundsätzlich völlig richtig. P3E ist so gemeint, dass man die App dann beachtet, wenn sie bei Anwesenheit eines weiteren Flugzeuges warnt. Auch das Login resp. das Starten des Fluges soll ausserhalb des Cockpits geschehen. Wenn Leute das Gefühl haben, P3E braucht im Cockpit "zuviel Arbeit", dann wurde etwas falsch kommuniziert oder falsch konzipiert.  
  • Kosten: Details zu Kosten einer Verbindung und zu Verbindungen im Ausland möchten wir demnächst zur Verfügung stellen.